Transfer-Workshop in Dortmund

Am 20. Mai fand in den Räumlichkeiten der DASA in Dortmund ein Transfer-Workshop unter dem Titel „Ressourcenschonendes Arbeiten – Von den Netzwerken in die Unternehmen“ statt. Mit 31 Teilnehmern war die Veranstaltung voll besetzt.

Nach einer kurzen Einführung in den Projekthintergrund, schlüpften die Teilnehmer – überwiegend zertifizierte unternehmensWert:Mensch-Berater – in die Rolle ihrer zukünftigen Mandanten. In 4 Gruppen sollten Türme gebaut werden, um so ein gemeinsames Projekt für die weitere Bearbeitung zu schaffen.
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Auf dieser Grundlage wurden Verschwendung und Belastung identifiziert, Ursachen analysiert und Lösungen entwickelt, die im Anschluss in Kurzform überzeugend präsentiert werden sollten.
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Den Abschluss des Tages bildeten eine kurze Präsentation der weiteren Instrumente und eine Diskussionsrunde zu den Erfolgsfaktoren und Hemmnissen des ressourcenschonenden Arbeitens.

Ankündigung: Abschlussworkshop des Projektes

Wir möchten Sie herzlich zum Abschlussworkshop unseres Projektes „Ressourcenschonendes Arbeiten“ einladen.

Dieser wird am 18.02.2016 von 13:30 Uhr bis 16:30 Uhr bei Terhalle Holzbau in Ahaus-Ottenstein stattfinden.

Neben einem kompakten Einblick in die Kompetenzentwicklungsinititative „Ressourcenschonendes Arbeiten“ erhalten Sie die Möglichkeit mit unseren Praxispartnern über Herausforderungen und Erfolgsfaktoren des ressourcenschonenden Arbeitens zu diskutieren sowie in einer Übung Verschwendung und Belastung auf den Grund zu gehen.
Vor der Veranstaltung und im Anschluss daran, haben Sie die Möglichkeit sich bei einem kleinen Imbiss mit anderen Praktikern auszutauschen.

Eine Anmeldung zum Workshop ist bis zum 09.02.2016 unter stefanie.bengfort@ifi-ge.de möglich.

Wir freuen uns darauf, Sie zu unserem Abschlussworkshop begrüßen zu dürfen.

Video zur Verschwendungsart „Bestände“

Diese Woche möchten wir wieder ein neues Video vorstellen. Diesmal geht es um das Thema „Bestände“.

Bestände bezeichnen aufgebaute (Zwischen-)Lager, welche im Unternehmen für die Fertigung eines Produkts benötigt werden. Diese sollen die Produktion und Auslieferung bei Engpässen oder Problemen in vorgelagerten Bearbeitungsschritten aufrecht erhalten oder zu Entlastungseffekten führen, wenn Mitarbeiter sich dadurch weniger abhängig von vorgelagerten Arbeitsschritten fühlen.
Die Existenz von Lagerbeständen kann jedoch auch von einer anderen Seite betrachtet werden. Bestände verursachen Lagerhaltungskosten und binden vor allem Kapital. Bei unübersichtlichen und vollen Lagern können Teile in Vergessenheit geraten, gegebenenfalls veralten und wertvollen Platz für neue Ware in Anspruch nehmen.
Neben finanziellen Nachteilen können Bestände auch zu Belastungen seitens der Mitarbeiter führen, aufgrund langer Suchzeiten im Lager oder aber auch durch das Gefühl den Überblick verloren zu haben.

Die Ursache für oftmals unstrukturierte, undurchsichtige und überfüllte Lagerbestände liegt in einer mangelhaften Kommunikation bezüglich benötigter und vorhandener Materialien. Ein bewährter Lösungsansatz für eine bessere Koordination und Abbau von Beständen kann in dem Supermarkt-Prinzip gesehen werden.
Das Supermarkt-Prinzip beschreibt einen Vorgang, bei dem der Kunde aus einem vollen Regal die benötigte Menge seines gewünschten Produktes entnimmt und dieser Fehlbestand unmittelbar registriert und das Regal wieder ausreichend aufgefüllt wird. Dieses Vorgehen kann auf Produktionsbetriebe, genauer gesagt auf den Umgang mit Lagerbestände übertragen werden.
Es ist oftmals zu aufwendig ein Lager direkt komplett umzugestalten, aber es ist durchaus sinnvoll Schritt für Schritt daran zu arbeiten um den Lagerbestand letztendlich reduzieren zu können. Machen Sie sich zunächst Gedanken um das Material in Ihrem Lager und an welchen Stellen Sie beginnen möchten. Denken Sie darüber nach welches Material in großer Menge auf Lager ist, unnötig viel Kapital bindet und vor sich hin altert. Wird von dem Material ein Sicherheitsbestand im Lager benötigt oder kann es nicht eventuell zum gewünschten Zeitpunkt direkt vom Zulieferer ersetzt oder hergestellt werden?
Eine Datensammlung bezüglich notwendiger Informationen über die Materialen, beispielsweise die Lieferzeit, die Zahl der Materialentnahmen oder die Zeiträume zwischen den Entnahmen und ob diese längerfristig geplant oder ungeplant bedarfsgesteuert entnommen wurden, könne darüber Aufschluss geben.
Mit Hilfe des Supermarkt-Prinzips und der Kommunikation zwischen allen Beteiligten über die Entnahmen und Neubesetzung des leeren Materialplatzes, können Bestände langfristig abgebaut werden.

Bestände finden Sie allerdings nicht nur in (Zwischen-)Lagern. Auch in Schreibtisch-Schubladen, Werkzeug-Kästen, Ordnern oder auf der Festplatte lagern wir häufig weitaus mehr Dokumente und Materialien als wir eigentlich brauchen. Im schlimmsten Fall werden so benötigte Teile nicht mehr gefunden oder vorhandenes Material vergessen und irgendwann neu angeschafft oder erstellt. Hier kann es helfen mit Hilfe von 5S Ordnung zu schaffen und diese dauerhaft aufrecht zu erhalten. Das Prinzip von 5S stellen wir Ihnen im Video zu „Wartezeiten“ (zum entsprechenden Blog-Eintrag) vor.

Dieses sowie weitere Videos finden Sie auch auf unserer Webseite unter „Videos“.

Video zur Verschwendungsart „Überproduktion“

Diese Woche wieder ein neues Video und zwar zu dem Thema „Überproduktion“.

Bei dieser Verschwendungsart werden Produkte oder Dienstleistungen erstellt, die über nachfolgende Arbeitsschritte hinausgehen oder die der Kunde gar nicht nachgefragt hat und somit auch nicht zahlen will.
Überproduktion begünstigt zudem auch noch weitere Verschwendungen, zum Beispiel in Form von zu hohen Lagerbeständen oder Arbeitsbelastungen, hervorgerufen durch eine übermäßig zu verrichtende Arbeitsmenge. Wenn den Mitarbeitern dazu noch bewusst wird, dass sie zu viel produzieren, kann bei diesen darüber hinaus auch das Gefühl entstehen „für die Tonne“ zu produzieren und somit umsonst zu arbeiten.

Als ein anschauliches Beispiel im Büroalltag kann das Anfertigen von monatlichen Berichten dienen. Die Zeit, die für das Abfassen von Berichten benötigt wird, kann an anderen Stellen fehlen und zu Frustrationen führen, wenn diese Berichte von niemandem gelesen werden.
Wie kann man bei diesem Problem Abhilfe schaffen und dafür sorgen, dass die Berichte nicht unnötig viel Zeit in Anspruch nehmen, gelesen werden und somit auch wirklich sinnvoll sind?
Es sollte sich darüber verständigt werden, welche Informationen in den Bericht gehören, denn durch das Entfernen unnötiger Kennzahlen können diese stark verkürzt werden.
Das Verfassen und Lesen eines bereinigten Berichtes, indem nur relevante Informationen zusammengetragen wurden, kann für beide Parteien zeiteinsparend sein und die überflüssigen Berichte werden mit Sicherheit von Niemandem vermisst.

Dieses sowie weitere Videos finden Sie auch auf unserer Webseite unter „Videos“.

Video zur Verschwendungsart „Bearbeitungsprozesse“

Heute möchten wir wieder ein neues Video vorstellen. Diesmal geht es um das Thema „Bearbeitungsprozesse“.

Prozesse oder Fertigungsverfahren können ohne Notwendigkeit für das Endprodukt übermäßig komplex ausfallen bzw. mit unnötig hohem Ressourceneinsatz realisiert werden. Diese unangemessenen verschwenderischen Prozesse können in der Produktion zu einer ungleichmäßigen Belastung und Monotonie führen oder im Betrieb allgemein zu Abstimmungsproblemen, Wartezeiten sowie damit verbundenem späterem Zeitdruck führen und somit die Mitarbeiter belasten.
Die kontinuierliche Optimierung von Bearbeitungsprozessen kann dazu beitragen unnötige Prozessschritte und somit nicht wertschöpfende Tätigkeiten im Betrieb weitgehend zu eliminieren.
Gerade in der Produktion wurde der Produktionsprozess mit seinen einzelnen Arbeitsschritten in vielen Unternehmen bereits optimiert und abgestimmt. Doch wie sieht es mit den unterstützenden Prozessen in Verwaltung und Management aus?

Ein gängiges und Ihnen vielleicht bekanntes Beispiel kann in dem oftmals unnötigen Abhalten von Meetings gesehen werden, bei denen am Ende keine Entscheidung getroffen, keine Verantwortlichkeiten verteilt oder keine weiteren notwendigen Ziele vereinbart wurden.
Meetings sind durchaus wichtig, um Beziehungen aufzubauen, sich mit Kollegen auszutauschen, aber oftmals wird doch einfach nur unnötig viel Zeit verschwendet.
Es stellt sich die Frage wie die Durchführung und der Ablauf eines Meetings optimiert werden könnte um letztendlich zielführend und produktiv zu werden.
Das Erstellen einer Checkliste mit Punkten für die Vorbereitung und das Meeting selbst stellen eine Lösung des Problems dar. Werden Sie sich klar darüber, welches Ziel und letztendlich welches Ergebnis Sie von dem Meeting erwarten, welche Kollegen teilnehmen sollten, legen Sie eine Agenda für das Meeting fest und lassen sie diese den am Meeting teilnehmenden Mitarbeitern zur Vorbereitung zukommen. Während des Meetings sind das Führen eines Protokolls und das Definieren von Folgeaufgaben für weitere Meetings hilfreich.
Somit sollten unnötige Meetings in Zukunft wegfallen.

Dieses sowie weitere Videos finden Sie auch auf unserer Webseite unter „Videos“.

Video zur Verschwendungsart „Wartezeiten“

Im neuesten Video, das wir heute vorstellen möchten, geht es um „Wartezeiten“.

Jeder kennt es aus dem Alltag – sei es an der Supermarktkasse, am Bahnhof, beim Arzt oder einer privaten Verabredung. Wir alle müssen ab und zu auf etwas oder jemanden warten. In vielen Fällen hat man sich bereits darauf eingestellt und nimmt die Wartezeiten in einem gewissen Ausmaß ohne Muren hin – wenn nicht gerade der nächste Termin drängt. Auch im Arbeitsalltag müssen wir regelmäßig warten, zum Beispiel vorm Computer. Wussten Sie, dass PC-User bis zu 156 Stunden im Jahr wartend vor dem Bildschirm sitzen? Dies entspricht immerhin 6,5 Tagen, also fast einer ganzen Woche! (Quelle: Blog Kalender-Uhrzeit)

Kürzere Wartezeiten fallen uns häufig gar nicht auf oder werden im Arbeitsalltag genutzt, um einen neuen Kaffee zu holen oder sich kurz mit Kollegen zu unterhalten. Längere und häufigere Wartezeiten auf Informationen, Material oder Rückmeldungen können jedoch problematisch werden, wenn dadurch der eigene Arbeitsablauf gestört wird und man am Ende selbst unter Zeitdruck gerät.

Dieses sowie weitere Videos finden Sie auch auf unserer Webseite unter „Videos“.

Video zur Verschwendungsart „Fehler“

Heute möchten wir wieder ein neues Video vorstellen.

Diesmal geht es um das Thema „Fehler“. Gemeint sind dabei (Flüchtigkeits-)Fehler in den Routine-Arbeitsabläufen, die zu Ausschuss und Nacharbeiten oder – im schlimmsten Falle, wenn sie nicht rechtzeitig entdeckt werden – zu Produktrückrufen führen können.

Besondere Fehlerquellen sind Arbeiten unter Zeitdruck oder solche, bei denen der Mitarbeiter dauerhaft hochkonzentriert sein muss.

Die Qualitätskontrolle ist eine Möglichkeit dafür zu sorgen, dass fehlerhafte (Zwischen-)Produkte nicht an den Kunden oder auch die nächste Bearbeitungsstation weitergeliefert werden. Dadurch können bereits entstandene Fehler aufgedeckt und die entsprechenden Produkte aus dem Verkehr gezogen werden, im Vorfeld verhindert wird die Entstehung von Fehlern damit jedoch nicht.
Unter „Poka Yoke“ werden hingegen solche Maßnahmen verstanden, die präventiv dabei helfen, Fehler durch Unachtsamkeit zu vermeiden. Dies kann beispielsweise durch asymetrische Vorrichtungen oder farbige Markierungen erreicht werden.
Auch im Alltag begegnen uns immer wieder Maßnahmen, die dem Gedanken des Poka Yoke entsprechen: Die Sicherung am Tankdeckel, damit man ihn nicht auf dem Autodach vergisst, die unterschiedlichen Anschlüsse an technischen Geräten, die sich nicht nur in Größe und farbiger Markierung unterscheiden, sondern häufig auch asymetrisch aufgebaut sind, automatisch erstellte Sicherungskopien und Warnhinweise bei Softwareprogrammen.

 

Dieses sowie weitere Videos finden Sie auch auf unserer Webseite unter „Videos“.

Video zur Verschwendungsart „Bewegung“

Wie bereits im letzten Blogpost angekündigt, werden wir in der nächsten Zeit in regelmäßigen Abständen kurze Videos zu den einzelnen Verschwendungsarten veröffentlichen. In diesen wird beispielhaft anhand einer kurzen Geschichte gezeigt, wie mit den Instrumenten des ressourcenschonenden Arbeitens Verschwendung und Belastung entdeckt, analysiert und verringert werden kann.

Im heutigen Video geht es um das Thema der übermäßigen Bewegung.

In einem gewissen Rahmen ist Bewegung am Arbeitsplatz gesundheitsförderlich und kann zu Entlastung führen. Gerade an bewegungsarmen (Schreibtisch-)Arbeitsplätzen wäre es daher häufig eher kontraproduktiv die Bewegung weiter auf das absolute Minimum zu reduzieren. Der Gang zum Kopierer oder zum zentral aufgestellten Materialschrank wirkt sich in diesem Fall als Belastungswechsel und kleine Erholungsphase meist positiv aus.
Anders sieht dies bei denjenigen Tätigkeiten aus, in denen sich die Beschäftigten sowieso schon viel bewegen müssen, sei es im Lager, in einer Werkstatt oder auch in einem Krankenhaus. Viele unnötige Wege können dazu führen, dass die Beschäftigten am Ende des Tages unter Schmerzen und Erschöpfung leiden. In einigen Fällen lassen sich diese unnötigen Wege durch kleine Änderungen im Layout oder im Arbeitsablauf jedoch erheblich reduzieren.

 

Dieses sowie weitere Videos finden Sie auch auf unserer Webseite unter „Videos“.

Verschwendungsarten und mögliche Belastungen

In unserem Projekt zum ressourcenschonenden Arbeiten geht es um die Vermeidung von Tätigkeiten, die Zeit, Kraft und Energie verschwenden ohne Sie bei der Erledigung Ihrer eigentlichen Aufgaben voranzubringen.

Im Allgemeinen werden 7 unterschiedliche Verschwendungsarten unterschieden, die wir Ihnen im Folgenden vorstellen möchten. Diese können Sie belasten, in einigen Situationen manchmal allerdings auch entlasten.

Verschwendung und Belastung

Überproduktion – Damit ist die Erstellung von Produkten und Dienstleistungen über die Nachfrage des Kunden oder nachfolgenden Arbeitsschrittes hinaus gemeint. Diese Verschwendungsart begünstigt weitere Verschwendung, zum Beispiel in Form von Beständen. Belastung kann durch eine übermäßige Arbeitsmenge entstehen. Wenn den Mitarbeitern dazu noch bewusst ist, dass sie zu viel produzieren, kann bei diesen darüber hinaus auch das Gefühl entstehen „für die Tonne“ zu produzieren.

Bestände – Dies sind aufgebaute (Zwischen-)Lager, die die Produktion und Auslieferung bei Engpässen oder Problemen in vorgelagerten Bearbeitungsschritten aufrecht erhalten können, aber auch Lagerhaltungskosten verursachen und vor allem Kapital binden. Belastung kann durch vermehrte Suchzeiten entstehen, aber auch durch das Gefühl den Überblick zu verlieren. Allerdings können Zwischenlager auch zu Entlastungseffekten führen, wenn Mitarbeiter sich dadurch weniger abhängig von vorgelagerten Arbeitsschritten fühlen und ohne Wartezeiten im eigenen Tempo arbeiten können.

Fehler & Nacharbeit – Das Produkt ist erst dann fertig, wenn nach sorgfältiger Prüfung keine Nacharbeiten mehr zu leisten sind. Die bereits geleistete Wertschöpfung ist im Falle von Ausschuss verschwendet worden und es müssen zusätzliche Ressourcen für Nacharbeiten eingesetzt werden. Diese zusätzliche Mehrarbeit kann belastend wirken. Bei sehr fehleranfälligen Prozessen kann darüber hinaus auch die Angst unbemerkt Fehler zu machen zu psychischem Druck führen.

Bearbeitungsprozess – Prozesse oder Fertigungsverfahren können ohne Notwendigkeit für das Endprodukt übermäßig komplex ausfallen bzw. mit unnötig hohem Ressourceneinsatz realisiert werden. Dies kann zu Abstimmungsproblemen, Wartezeiten sowie damit verbundenem späterem Zeitdruck führen und somit die Mitarbeiter belasten.

Wartezeiten – Mitarbeiter sind aus unterschiedlichen Gründen gezwungen zu warten – sei es auf die Fertigstellung eines Teils in der eigenen Maschine, auf Produkte aus vorgelagerten Arbeitsschritten oder auf Informationen – und können in dieser Zeit häufig nicht wertschöpfend tätig sein. Als belastend werden diese Wartezeiten empfunden, wenn sie zu einem späteren Zeitpunkt zu Zeitdruck führen, weil Termine eingehalten werden müssen oder Langeweile und das Gefühl „nichts zu schaffen“ aufkommen. Wartezeiten können allerdings als kurze Erholungspausen auch durchaus entlastend und im Endeffekt produktivitätssteigernd sein, wenn sie nicht überhand nehmen.

Bewegung – Unnötige Bewegung von Beschäftigten senkt die Produktivität. Zur unnötigen Bewegung zählt zum Beispiel das Ergreifen von unnötig weit entfernt angeordneten Komponenten als auch weite Wegstrecken, wie zum Beispiel der Gang zur zentralen Werkzeugausgabe, um ein Ersatzwerkzeug zu holen. Übermäßige Bewegung kann gerade bei „ungesunden“ Bewegungsabläufen zu Schmerzen oder muskulären Problemen führen. Übermäßig weite Wege rauben den Mitarbeitern zudem Zeit für ihre eigentlichen Tätigkeiten, so dass sich Zeitdruck ergeben kann. Andererseits kann Bewegung auch entlastend wirken, wenn die ausgeführte Tätigkeit an sich eher bewegungsarm ist.

Transporte – Transporte fallen bei vielen Prozessen zwingend an. Allerdings gilt es, diese Art der Verschwendung etwa durch optimierte Routen bestmöglich zu reduzieren. Transporte können zu unnötiger Bewegung oder Wartezeiten mit den jeweiligen entsprechend Belastungs- und Entlastungseffekten führen.

 

Im Laufe der kommenden Wochen werden wir Ihnen die einzelnen Verschwendungsarten hier nochmals in Form von kurzen Animationsfilmen vorstellen.

Willkommen im ResA-Blog

Mit diesem Blog möchten wir unsere Projekt-Webseite ergänzen. Neben Neuigkeiten aus dem Projekt werden wir Ihnen an dieser Stelle in regelmäßigen Abständen unsere eigenen Lehr-Materialien sowie weiterführende Instrumente und Vorgehensweisen vorstellen. Darüber hinaus werden Unternehmensvertreter und Experten zu den Themen Produktivitätssteigerung und Belastungsabbau im Rahmen von Kurzinterviews zu Wort kommen.

Mit unserem Projekt, der Webseite und diesem Blog möchten wir Sie unterstützen Ihren Weg zum ressourcenschonenden Arbeiten zu finden!  wegweiser