Transfer-Workshop in Dortmund

Am 20. Mai fand in den Räumlichkeiten der DASA in Dortmund ein Transfer-Workshop unter dem Titel „Ressourcenschonendes Arbeiten – Von den Netzwerken in die Unternehmen“ statt. Mit 31 Teilnehmern war die Veranstaltung voll besetzt.

Nach einer kurzen Einführung in den Projekthintergrund, schlüpften die Teilnehmer – überwiegend zertifizierte unternehmensWert:Mensch-Berater – in die Rolle ihrer zukünftigen Mandanten. In 4 Gruppen sollten Türme gebaut werden, um so ein gemeinsames Projekt für die weitere Bearbeitung zu schaffen.
01_Turm_Gruppe_1 03_Turm_Gruppe_4

Auf dieser Grundlage wurden Verschwendung und Belastung identifiziert, Ursachen analysiert und Lösungen entwickelt, die im Anschluss in Kurzform überzeugend präsentiert werden sollten.
04_Turmbau_Probleme06_Ursachensuche_Gruppe_209_Loesungen_Gruppe_1

Den Abschluss des Tages bildeten eine kurze Präsentation der weiteren Instrumente und eine Diskussionsrunde zu den Erfolgsfaktoren und Hemmnissen des ressourcenschonenden Arbeitens.

Video zur Verschwendungsart „Transporte“

Transporte fallen bei vielen Prozessen zwingend an und gehören zu den notwendigen Verschwendungen in einem Betrieb. Allerdings gilt es, diese Art der Verschwendung etwa durch optimierte Routen bestmöglich zu reduzieren.Transporte können zu unnötiger Bewegung oder Wartezeiten mit den jeweilig entsprechenden Belastungs- und Entlastungseffekten führen. Beispielsweise kann eine Überproduktion Bestände verursachen, die zwangsläufig bewegt werden müssen oder in einem Betrieb existieren zu viele lange und unnötige Transportwege aufgrund nicht zusammenhängender Fertigungsprozesse, die im schlimmsten Fall ein häufiges Ein-Aus-und Umladen für den Transport zur nächsten Anlage oder Maschine erfordern.
Minimale Transportwege sollten somit das Ziel in einer Produktion sein, da unnötige Wege viel Zeit und Geld kosten können.

Unnötige Wege fallen jedoch nicht nur in der Produktion an, sondern können auch im Unternehmen auf andere Weise zu Tage treten, beispielsweise in einem langwierigen Prozess zwischen dem Einreichen und der Prüfung eines Antrags und dessen Genehmigung. Oftmals passiert ein Antrag unzählige Stationen in einem Unternehmen und lässt diesen Prozess unerträglich lang erscheinen. Manchmal sind die Ursachen und Einflussfaktoren für unnötige lange (Transport-) Wege offensichtlich und können leicht behoben werden, in anderen Fällen ist dies auf den ersten Blick nicht zu erkennen. In solchen Fällen kann das Ishikawa-Diagramm dabei helfen mögliche Ursachen und deren Wirkungen herauszuarbeiten.
Bei einem Ishikawa-Diagramm sollen alle möglichen Quellen eines Problems in Betracht gezogen werden um dieses dauerhaft beheben zu können. Für eine strukturierte Ursachenanalyse müssen die wichtigsten Einflussfaktoren ermittelt werden. In der Regel bietet die 5M-Methode ein bewährtes Instrument hierfür, da die Haupteinflussfaktoren meist auf die Faktoren Mensch, Maschine, Methode, Material und Milieu eingegrenzt werden können. Auf diese Weise können man die verschiedenen Ansatzpunkte zur Lösungserarbeitung ermittelt werden.

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