Über das Projekt „Ressourcenschonendes Arbeiten“

Statt Belastungsfaktoren bei einer älter werdenden Belegschaft abzubauen, kommt es in vielen Unternehmen – wettbewerbsbedingt – zu Arbeitsverdichtung. Angesichts des sich abzeichnenden Fachkräftemangels ist eine Entlastung jedoch kaum zu erwarten. Gleichzeitig leisten es sich Unternehmen weiterhin, ihre personellen Ressourcen in nicht wertschöpfenden Tätigkeiten zu binden. Wege mit diesen unterschiedlichen Entwicklungen umzugehen, werden in dem vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderten Forschungsprojekt Kompetenzentwicklungsinitiative „Ressourcenschonendes Arbeiten“ (ResA) erarbeitet. So soll neben der beruflichen Kompetenz auch die physische und psychische Leistungsfähigkeit einer alternden Belegschaft gesichert werden, indem der Abbau von Verschwendung auch für die Entlastung der Mitarbeiter/innen in arbeitsverdichteten Geschäftsprozessen genutzt wird.

Hierzu werden im Rahmen des Projektes eine Handlungshilfe, eine Toolbox, ein schulungsprogramm sowie weitere Schulungsmaterialien entwickelt und gemeinsam mit kleinen und mittelständischen Unternehmen erprobt.

Weitere Informationen zum Projekt sowie die bereits erstellten Materialien finden Sie auf unserer Projekt-Webseite www.projekt-resa.de.

Das Vorhaben „ResA“ (Kompetenzentwicklungsinitiative „Ressourcenschonendes Arbeiten“) wird vom BMAS im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit gefördert.

Die INITIATIVE NEUE QUALITÄT DER ARBEIT ist eine gemeinsame Initiative von Bund, Ländern, Verbänden und Institutionen der Wirtschaft, Gewerkschaften, Unternehmen, Sozialversicherungsträgern und Stiftungen. Ihr Ziel: mehr Arbeitsqualität als Schlüssel für Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit am Standort Deutschland. Dazu bietet die im Jahr 2002 ins Leben gerufene Initiative inspirierende Beispiele aus der Praxis, Beratungs- und Informationsangebote, Austauschmöglichkeiten sowie ein Förderprogramm für Projekte, die neue personal- und beschäftigungspolitische Ansätze auf den Weg bringen. Weitere Informationen unter www.inqa.de.

Das Institut für Innovationsforschung und -management (ifi) ist seit dem 01.01.2010 als zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen (ehemals Fachhochschule Gelsenkirchen) tätig. Das ifi wurde auf Wunsch der Landesregierung Nordrhein-Westfalens als Spin-off des Instituts für angewandte Innovationsforschung (IAI) e.V. an der Ruhr-Universität Bochum gegründet, um auch im Bereich der Fachhochschulen die Innovationsforschung fest zu etablieren. Weitere Informationen unter www.ifi-ge.de.