Video zur Verschwendungsart „Überproduktion“

Diese Woche wieder ein neues Video und zwar zu dem Thema „Überproduktion“.

Bei dieser Verschwendungsart werden Produkte oder Dienstleistungen erstellt, die über nachfolgende Arbeitsschritte hinausgehen oder die der Kunde gar nicht nachgefragt hat und somit auch nicht zahlen will.
Überproduktion begünstigt zudem auch noch weitere Verschwendungen, zum Beispiel in Form von zu hohen Lagerbeständen oder Arbeitsbelastungen, hervorgerufen durch eine übermäßig zu verrichtende Arbeitsmenge. Wenn den Mitarbeitern dazu noch bewusst wird, dass sie zu viel produzieren, kann bei diesen darüber hinaus auch das Gefühl entstehen „für die Tonne“ zu produzieren und somit umsonst zu arbeiten.

Als ein anschauliches Beispiel im Büroalltag kann das Anfertigen von monatlichen Berichten dienen. Die Zeit, die für das Abfassen von Berichten benötigt wird, kann an anderen Stellen fehlen und zu Frustrationen führen, wenn diese Berichte von niemandem gelesen werden.
Wie kann man bei diesem Problem Abhilfe schaffen und dafür sorgen, dass die Berichte nicht unnötig viel Zeit in Anspruch nehmen, gelesen werden und somit auch wirklich sinnvoll sind?
Es sollte sich darüber verständigt werden, welche Informationen in den Bericht gehören, denn durch das Entfernen unnötiger Kennzahlen können diese stark verkürzt werden.
Das Verfassen und Lesen eines bereinigten Berichtes, indem nur relevante Informationen zusammengetragen wurden, kann für beide Parteien zeiteinsparend sein und die überflüssigen Berichte werden mit Sicherheit von Niemandem vermisst.

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Video zur Verschwendungsart „Bearbeitungsprozesse“

Heute möchten wir wieder ein neues Video vorstellen. Diesmal geht es um das Thema „Bearbeitungsprozesse“.

Prozesse oder Fertigungsverfahren können ohne Notwendigkeit für das Endprodukt übermäßig komplex ausfallen bzw. mit unnötig hohem Ressourceneinsatz realisiert werden. Diese unangemessenen verschwenderischen Prozesse können in der Produktion zu einer ungleichmäßigen Belastung und Monotonie führen oder im Betrieb allgemein zu Abstimmungsproblemen, Wartezeiten sowie damit verbundenem späterem Zeitdruck führen und somit die Mitarbeiter belasten.
Die kontinuierliche Optimierung von Bearbeitungsprozessen kann dazu beitragen unnötige Prozessschritte und somit nicht wertschöpfende Tätigkeiten im Betrieb weitgehend zu eliminieren.
Gerade in der Produktion wurde der Produktionsprozess mit seinen einzelnen Arbeitsschritten in vielen Unternehmen bereits optimiert und abgestimmt. Doch wie sieht es mit den unterstützenden Prozessen in Verwaltung und Management aus?

Ein gängiges und Ihnen vielleicht bekanntes Beispiel kann in dem oftmals unnötigen Abhalten von Meetings gesehen werden, bei denen am Ende keine Entscheidung getroffen, keine Verantwortlichkeiten verteilt oder keine weiteren notwendigen Ziele vereinbart wurden.
Meetings sind durchaus wichtig, um Beziehungen aufzubauen, sich mit Kollegen auszutauschen, aber oftmals wird doch einfach nur unnötig viel Zeit verschwendet.
Es stellt sich die Frage wie die Durchführung und der Ablauf eines Meetings optimiert werden könnte um letztendlich zielführend und produktiv zu werden.
Das Erstellen einer Checkliste mit Punkten für die Vorbereitung und das Meeting selbst stellen eine Lösung des Problems dar. Werden Sie sich klar darüber, welches Ziel und letztendlich welches Ergebnis Sie von dem Meeting erwarten, welche Kollegen teilnehmen sollten, legen Sie eine Agenda für das Meeting fest und lassen sie diese den am Meeting teilnehmenden Mitarbeitern zur Vorbereitung zukommen. Während des Meetings sind das Führen eines Protokolls und das Definieren von Folgeaufgaben für weitere Meetings hilfreich.
Somit sollten unnötige Meetings in Zukunft wegfallen.

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Video zur Verschwendungsart „Wartezeiten“

Im neuesten Video, das wir heute vorstellen möchten, geht es um „Wartezeiten“.

Jeder kennt es aus dem Alltag – sei es an der Supermarktkasse, am Bahnhof, beim Arzt oder einer privaten Verabredung. Wir alle müssen ab und zu auf etwas oder jemanden warten. In vielen Fällen hat man sich bereits darauf eingestellt und nimmt die Wartezeiten in einem gewissen Ausmaß ohne Muren hin – wenn nicht gerade der nächste Termin drängt. Auch im Arbeitsalltag müssen wir regelmäßig warten, zum Beispiel vorm Computer. Wussten Sie, dass PC-User bis zu 156 Stunden im Jahr wartend vor dem Bildschirm sitzen? Dies entspricht immerhin 6,5 Tagen, also fast einer ganzen Woche! (Quelle: Blog Kalender-Uhrzeit)

Kürzere Wartezeiten fallen uns häufig gar nicht auf oder werden im Arbeitsalltag genutzt, um einen neuen Kaffee zu holen oder sich kurz mit Kollegen zu unterhalten. Längere und häufigere Wartezeiten auf Informationen, Material oder Rückmeldungen können jedoch problematisch werden, wenn dadurch der eigene Arbeitsablauf gestört wird und man am Ende selbst unter Zeitdruck gerät.

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